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Probetraining bei der Wasserwacht Steinsee

Beim Schwimmkurs mit meinem Sohn im Hallenbad Kirchseeon habe ich gesehen, daß dort ab Oktober immer Samstags die Wasserwacht Steinsee trainiert. Am Samstag war ich das erste Mal zum Probetraining, weil ich gern wieder regelmässig schwimmen möchte.

Die Gruppe trainiert 2 Stunden, von 10 – 12 Uhr. Sie ist aufgeteilt in Kinder/Jugendliche und Erwachsene. Beide Gruppen trainieren getrennt voneinander. Die Kinder schwammen ihr eigenes Programm, angeleitet durch einen Trainer. Es beinhaltete spielerisches Schwimmtraining, tauchen, springen sowie die Rettungsschwimmtechniken, zB abschleppen und schieben. Sehr viel habe ich von der Kinderbahn allerdings nicht mitbekommen. Ich schwamm bei den Erwachsenen mit.

Techniktraining und Ausdauer
In der ersten Stunde liegt der Schwerpunkt auf allgemeinem Techniktraining. Wir schwammen uns erst ein, dann ein paar Bahnen Lage. Später lag der Schwerpunkt auf Kraul und Brusttechnik, die wir mit und ohne Bretter dahinschwammen. Immer wieder bekamen wir Hinweise auf die Verbesserung unserer Schwimmtechnik von einem älteren Herren, der da wohl sehr ambitioniert dabei ist und gut Erfahrung in sich trägt. Ich fand das sehr nützlich und konnte die meisten Tipps auch direkt anwenden. Schön war auch, gleich Feedback zu bekommen. Immer wieder wurden wir auch gefragt, wie es uns während des Trainings geht, wie wir mit der Luft und der Technik klarkommen. Ich empfand das als sehr aufmerksam und angenehm. Nach über 15 Jahren Trainingspause war ich erstaunt, wie gut ich klar kam. Ich konnte alles gut mitschwimmen. Der wunderbare Nebeneffekt beim Schwimmen: ich hatte den Kopf frei. ich war ganz im Hier und Jetzt, nur mit mir im Wasser beim Schwimmen.

Tauchen und Rettungsschwimmen
In der zweiten Hälfte konzentriert sich das Training mehr auf Wasserwacht und Rettungsschwimmen. Diesmal lag der Schwerpunkt auf Tauchen. Wir übten mit Flossen. Dabei hat mir besonders der spielerische Ansatz gefallen, durch Tore unter Wasser zu tauchen. Ziel war es, eine ganze 25 m Bahn ohne Luftholen durchzutauchen. Dem näherten wir uns durch verschiedene Vorübungen. Später steigerten wir die Komplexibilität der Aufgaben, indem wir in bestimmter Formation durch die Unterwassertore schwammen, und somit automatisch länger unter Wasser waren.

Insgesamt hat mir das Training sehr viel Spaß gemacht. Ich möchte da unbedingt wieder hingehen und regelmässig mitschwimmen. Das nächste Mal sollte ich allerdings eine Schwimmbrille tragen, denn ich habe den ganzen Tag dann nur noch neblig gesehen.

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Es trägt dich – Vertrauen ins Wasser gewinnen

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Mein Sohn (6) macht gerade einen Schwimmkurs mit. Lange Zeit war er Wasser gegenüber eher vorsichtig, doch plötzlich wollte er Schwimmen lernen. Nach einigem Nachfragen zur Sicherheit, ob er das auch wirklich möchte, meldete ich ihn zum Schwimmkurs an.

Spielerische Wassergewöhnung
Der Schwimmkurs ist auf 15 Stunden a 45 Minuten aufgeteilt. Die Kinder sind zwischen 4,5 und 7 Jahren alt. Hier läuft es über eine Schwimmschule, die im Hallenbad unterrichtet. In der ersten Stunde gibt es hauptsächlich Orgnaisatorisches zum Ablauf, noch nicht so spannend für die Kinder. Dann folgt in den ersten 6 Stunden gemeinsam mit den Eltern eine spielerische Wassergewöhnung mit Schwimmhilfen. Die Kinder lernen, vertrauen ins Wasser zu haben. Sie lernen die Rückenlage und wie sie ihren Kopf und Körper halten müssen, damit sie die optimale Lage haben, um flach an der Wasseroberfläche zu treiben. Zur Entspannung ziehen wir Eltern die Kinder immer wieder am Kopf gestützt auf dem Rücken liegend durchs Wasser. Damit die Kinder loslassen und spüren können, wie entspannt es sich anfühlen kann. Nach und nach erklärt der Schwimmlehrer eine neue Bewegung des komplexen Koodinationsablaufes beim Schwimmen. Jedes Element (Atmen, Arme, Beine) wird dabei zurerst getrennt voneinander lange genug geübt. Begonnen wir mit dem Paddeln, weil das die natürlichste Schwimmbewegung ist, die Kinder intuitiv machen, um sich im Wasser fortzubewegen. Paddelnd mit Schwimmnudeln, Brett oder Schwimmärmeln bewegen sich die Kinder durchs Wasser.

Komplexe Bewegungsabläufe
Nach der 6 Stunde begleitet der Schwimmlehrer die Kinder ohne Eltern im Wasser. Er zeigt die einzelnen Schwimmbewegungen, übt sie mit den Kindern wieder einzeln, bis sie ins Nervensystem übergehen. Dann werden die Bewegungen kombiniert. Die Stunden sind anstrengend für die Kinder. Manche haben Angst, manche brauchen stärkere Begleitung. Alle werden motiviert, begleitet und lernen Schwimmen. Nicht alle schaffen vielleicht das Seepferdchen am Ende des Kurses, aber da gibt es immer Möglichkeiten, mit dem Schwimmlehrer in Kontakt zu treten und zu schauen, was es braucht. Manchmal ist noch ein Kurs angebracht, manchmal vielleicht nur eine weitere Stunde. Der Schwimmlehrer hat über 20 Jahre Erfahrung und gestaltet die Schwimmstunden in einer ausgewogenen Mischung aus Forderung, Training und spielerischer Abwechslung, damit den Kindern nicht langweilig wird beim steten Wiederholungen der Bewegungsabläufe.

Mein Sohn ist total begeistert. Der Schwimmkurs läuft diese Woche aus. Mal sehen, ob er sein ersehntes Seepferdchen in der Hand halten wird. Er plant auf jeden Fall schon eine neue Badehose, auf der der Aufnäher gut zur Geltung kommt. Danach möchte er den Haifisch machen, so glaubt er, heisst die nächste Schwimmstufe.

Das Seepferdchen
Das Seepferdchen ist das Abzeichen für Frühschwimmer. Die Anforderungen dafür sind

  • Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen
  • Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser

Die nächste Stufe ist das Jugendschwimmabzeichen.

 

 

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Schwimmen durch München: Sommerbad Georgenschwaige

Es ist August, und ich mache mich nochmal zu einem Freibadschwumm auf – ich weiß, dazu muss man schon ein harter Hund sein, doch ich sehe mich im Team Pippi, nicke innerlich den Eischwimmerinnen in Wladiwostok zu und radle mit einem piratischen HARRRRRR! hinaus nach Schwabing (was für ein Dreckssommer).

Über das Sommerbad Georgenschwaige hatte ich gelesen, es sei ein sehr schlichtes Bad und werde deshalb vor allem von Schwimmern genutzt. Müsste also genau meine Kragenweite sein.

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Bei meiner Ankunft (es gibt einen eigenen, großen Fahrradparkplatz) ist das Kassenkämmerchen unbesetzt. Doch ein Herr in blauer Latzhose und schwimmbadgrünem Stadtwerke-Polohemd, der gerade mit Gerät beschäftigt ist, sieht mich und eilt herbei. Er lädt meine Bäderkarte mit frischem Geld auf und erklärt mir in freundlichem Bayrisch sowohl die Lage der verschiedenen Einrichtungen als auch, dass ich für den Spind eine Euromünze brauche.

Die Georgenschwaige hat ein luftiges Gebäude mit Schönwetterumkleiden und ein rundum verglastes mit Sammelumkleide und Duschen, das gerade auf Temperaturen geheizt ist, als müsse man tatsächlich Wladiwostoker Eisschwimmerinnen aufwärmen.

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Als Münchnerin bin ich gewohnt, dass öffentliche Einrichtungen gepflegt sind und funktionieren. Deshalb verdutzt mich sehr, als ich Kleidung und Duschausstattung zweimal versetzen muss, bis ich einen unkaputten Spind habe.

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Das Becken ist gemauert (also kein Kachelzählen möglich), die wenigen Nutzerinnen und Nutzer kennen einander offensichtlich: Es wird gegrüßt und geratscht. Die Zusammensetzung erinnert mich an die Schwimmerlebnisse während meines Studiums: Hauptsächlich Rentner und Rentnerinnen jeglichen Formats. Doch das scheint mit der Auslegung des Schwimmbeckens zu tun haben: Es ist zwar 50 Meter lang, doch es gibt keine abgeteilte Bahn, trainierende Sportschwimmer wird man hier wohl nicht sehen. Dennoch kann ich problemlos Bahnen schwimmen, die meiste Zeit sind wir unter sich verdüsterndem Himmel zu zweit oder zu dritt im Wasser. Nur gegen Ende muss ich auf einen Herrn achten, der beim gemächlichen Froschrückenschwimmen (so nenne ich hiermit den Stil, der in Rückenlage Brustbeinschlag mit Armwedeln unter Schulterhöhe verbindet) ein Drittel des Beckens kreuzt.

Beim Duschen (es gibt keine Duschen am Becken selbst) sehe ich mich im Umkleidegebäude genauer um: Es scheint ernsthaft auf Rollstuhlfahrerinnen ausgelegt, mit eigenem Duschbereich, eigener Toilette, eigener Umkleide.

Fazit: Bei schlechtem Wetter ist die Georgenschwaige durchaus zum Schwimmen geeignet, doch bei auch noch so geringem Badebetrieb kann ich mir ungestörtes Bahnenziehen nicht vorstellen.

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Schwimmbadttest / Marzahn

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Es ist Sommerferien und schon kann keiner mehr hingehen. Viele Hallenbäder sind zu oder haben komische Öffnungszeiten. Freibäder mag ich mitten in Berlin so gar nicht und an diesem Tag führen mich meine Wege ohnehin in den nördlicheren Osten, so dass ich einen Ausflug nach Marzahn mache.

Jawohl. Eine Kreuzbergerin mit Lieblingsbad SSE (Prenzlauer Berg) und ersatzweise dem schön kühlen Stadtbad Tiergarten (Grobe Verunreinigung/Moabit) nutzt die automobilen Möglichkeiten und so schunkele und staue ich mich auf der Landsberger Allee sehr stop&go gen Märkische Alle und Helene-Weigel-Platz. Dennoch: Es ist so schönes Sommerfeeling! Ich mache einen regelrechten Ausflug in den Osten. 13 Kilometer für einen Schwumm. Luxus!

Die Schwimmhalle Helmut Behrendt ist praktisch direkt hinterm S-Bahnhof Springpfuhl gelegen; man könnte also auch ohne Auto hinkommen, was aber von mir, von Kreuzberg aus, eine Weltreise wäre. Ist Ihnen übrigens in Berlin mal aufgefallen, dass die Hallenbäder im Osten alle Schwimmhalle, im Westen dagegen Stadtbad heißen? Gucken Sie mal auf die Übersicht der Berliner Bäder Betriebe, die hierzulande für beinah alle Bäder zuständig sind.

Ich bestaune also den zentralen Platz vor dem Rathaus Marzahn, nicht uneinladend, mit den üblichen Geschäften bis hin zu einem Spätabends-Kaiser’s versehen, und vor allem mit dem rostbraunen Klinkerbau des ehemaligen Rathauses Marzahn unübersehbar mittendrin. Wasndasn? Wie ich später nachlese, kein dem Abriss geweihtes 70er-Jahre-Monstrum, sondern inzwischen ein bespieltes Bürgerhaus; soso; Trash-Optik mitten auf dem wohlgestalteten, von echten Ost-Hochhäusern umstandenen Platz. Der Osten ist mir mit seiner Architektur bekanntermaßen nicht fremd, dennoch stehe ich in der Großsiedlung so alienhaft fasziniert herum. Das wäre aber in Hagen-Boele auch nicht anders. Ein kleiner Teich liegt linkerhand, Blümchen und Beete sind am Wegesrand angelegt; der Springpfuhl selbst ist auch ganz in der Nähe. Ich sehe im Hintergrund den Stern des ehemaligen Sojus-Kinos aufleuchten. Es ist halt viel Ehemaliges vor Ort …

Den Part Ausflug hätten wir damit also auch beinah vollumfänglich absolviert. Ich bitte allerdings zu entschuldigen, dass ich auf dem Weg zum Schwimmbad keine ausgewachsene Kamera dabei hatte, so dass Sie sich an dieser Stelle mit einem Link auf die Wikipedia zum Helene-Weigel-Platz zufrieden geben müssen.

Doch zurück zum eigentlichen Zweck: Schwimmen; Schwimmbadbesuch. Im Eingangsbereich der Halle eine superfreundliche Mitarbeiterin, die mir das Prinzip dieser – spezifisch östlichen? – Magnetschließarmbänder sogar an einem kleinen Extramodell zeigt und mir die Spielregeln (Wo Schuhe ausziehen? Wo ist welcher Durchgang?) aufs Netteste erläutert. Umkleiden, ein großflächiger Fön-und-Spiegelbereich entlang der rückwärtigen verglasten Längsseite und Duschen sind ebenerdig angeordnet. Es sind kurze Wege, alles ist gescheit saniert vor wohl nicht allzu langer Zeit. (Wer die Umkleiden und Wege im Spreewaldbad, treppauf-treppab und sehr länglich, kennt, der achtet auf solche Details!)

Ebenfalls ausschlaggebend für meine Wahl: ein 50-Meter-Becken – darauf steh ich ja. 28 Grad Wassertemperatur, okay. Der Temperatur schenke ich zunächst keine Beachtung, aber ich habe den Eindruck, dass es im Wasser ganz schön warm ist. Wärmer als im SSE und auf jeden Fall wärmer als in der Seydlitzstraße, wo bei 27 Grad eine für mich gefühlt optimale Temperatur im Becken herrscht. Dabei hat das SSE sogar nominell mit 26 Grad noch einen Grad weniger. Aber es kommt mir wärmer als das Stadtbad Tiergarten vor. Vielleicht liegt es ja am Alter, an der allmählich konstant nach oben orientierten Temperaturregulierung. Aber subjektiv ist mir Tiergarten am kühlsten, dann kommt das SSE und nun, in Marzahn bekomme ich nach 500 Metern das Gefühl von Warmbadetag. Was nur ein Grad ausmacht.

Aber es ist relativ leer in der Zwischen-Zeit so gegen 19 Uhr. Lange habe ich eine 50-Meter-Bahn nur für mich, da kann ich richtig abschalten, ohne ständig achtgeben zu müssen, wer mich überholt, wer mir folgt oder an wem ich vorbeiziehen muss. Herrlich! Ich groove mich nur ein bisschen ein mit zwei Runden Brust und kraule dann weiter. Da ich allein unterwegs bin, kann ich so lange im Wasser bleiben, wie es mir behagt und ich nutze das, bis ich 2.200 Meter hinter mir gelassen habe. Allerdings bin ich danach auch ordentlich platt, insbesondere, weil es mir letztlich doch zu warm ist; an einem lauen Sommerabend allemal.

Ein bisschen störend ist für mich die an- und abschwellende Musik von der Randbahn. Dort treten und paddeln die Aquafitness-Damen zu Krawummsmusik vor sich hin. Ich bin zwar entfernt davon unterwegs, aber da ich gern abschalte beim Bahnenziehen, ist mir das nichts. Voller wird es übrigens erst, als ich gegen 20 Uhr das Becken verlasse; viele junge Leute sind auf einmal im Wasser. Ist irgendwo eine Uni, ein Studentenwohnheim in der Nähe? Schüler sind es jedenfalls nicht mehr; außerdem sind gerade Sommerferien.

Beim Auschecken ist auch alles wieder sehr nett, gut nutzbar und unkompliziert. Ich fühle mich auch nicht unwohl, als ich das Bad in beginnender Dämmerung verlasse, um zum Parkplatz zu laufen. In mir unübersichtlichen Weltgegenden, die ich nicht kenne, bin ich da ja schon erst mal beim Andunkeln eher skeptisch. Aber nichts, alles okay, keine komischen Figuren. Praktisch, dass der Kaiser’s noch geöffnet ist und ich notwendige Einkäufe sogar so spät noch nebenbei erledigen kann.

Ich habe mich also wohl gefühlt, bei meinem Schwimm-Ausflug in den fernen Osten … und als ich dann noch über die Allee der Kosmonauten, die schmucklose breite Straße mit dem wohl poetischsten Namen in Berlin, zurückfahre, bin ich ein womöglich nicht besserer, aber auf jeden Fall besser trainierter und froherer Mensch.

Die Schwimmhalle Helmut Behrendt am Helene-Weigel-Platz bekommt von mir also das Prädikat Machensemal. Lohnt sich in Kombination mit einem Stadtausflug und geht vor allem mit Bad-Öffnungszeiten bis 22 Uhr werktags auch abends noch richtig gut.

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Schwimmen durch München: Das Schyrenbad

Für mich ist das Schyrenbad das nächstgelegene: Mit dem Fahrrad bin ich in 10 Minuten dort.
Für den Rest der Welt ist es das älteste Freibad Münchens mit bewegter Geschichte.

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Vor allem aber verfügt es über ein 50-Meter-Becken mit zwei abgeteilten Schwimmbahnen. Und die nutze ich gerne. Wenn die Temperaturen, wie heute, deutlich unter Badewetter liegen, ziehe ich mich im Gebäude mit den Spinden um und lasse alle Kleidung und alles Gepäck in einem der Spinde (Spindpfand ist eine 2-Euro-Münze oder die aufladbare Bäderkarte der Münchner Stadtwerke, die ich als Vielschwimmerin selbstverständlich besitze).

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Bei Badewetter lasse ich lediglich Geldbeutel und Hausschlüssel in einem der Minispinde gleich rechts vom Eingang und breite meine sonstigen Sachen auf einer Liegewiese aus.

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Ab ins Wasser. In der Mitte des Beckenrands sehen Sie einen mechanischen Aufzugstuhl, mit dem bewegungseingeschränkte Menschen ins und aus dem Wasser kommen. Allerdings muss ein zweiter Mensch kurbeln.

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Heute teilte ich mir die Bahn die meiste Zeit sehr entspannt mit anderen Schwimmern und Schwimmerinnen, erst auf den letzten 500 Metern irritierte mich ein Herr, der mich an einer Wende mit mächtiger Bewegung überholte, dann aber etwas langsamer schwamm als ich. In solch einem Fall wechsle ich meist einfach die Richtung, um dieser Schwimmeinheit möglichst lange nicht mehr zu begegnen.

Etwas wärmer war es geworden, doch immer noch weit von Badewetter entfernt. Ich duschte im Umkleidegebäude, zog mich in einer Umkleidekabine um, bemerkte, dass ich meinen Bikini in der Dusche vergessen hatte und holte ihn, nutzte einen der kostenlosen Föhns, um meine Haare zu trocknen (tief verwurzelte Überzeugung, dass ich mit nassen Haaren sofort krank werde).

Einen Kiosk hat das Schyrenbad schon auch, doch dort habe ich noch nie eingekauft.

Hier das Schwimbecken bei Badewetter von der gegenüberliegenden Seite (vor genau einem Jahr).

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