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Der Klemmstein von Vico

Seit Januar 2011 bade ich andauernd im Meer. Baden statt schwimmen. Mich interessiert weniger das Wasser als das Litoral, die Saumbereiche zwischen Erde und Wasser. Schwimmen ist eher Mittel zum Zweck. Das Meer hinter dem Litoral ist sowieso Nirvana.

Es geschieht im Oktober 1902. Das ist natürlich ausgedacht, es könnte auch 1802 oder 2002 sein. Die überhängende Rückwand der Schlucht zeigt Schwächen. Erst ist es nur ein Riss, dann ein Spalt, dann eine Lücke. Dann löst sich ein kühlschrankgroßer Stein vom Felsen. Die Schwerkraft ist stärker als die Anziehung der Kristalle, aus denen der Stein besteht. Der Stein fällt. Er kommt nicht weit. Nach fünf Metern verkeilt er sich zwischen den Wänden der Schlucht, die nach unten zusammenlaufen. Der Stein klemmt fest.

Es war so einfach, ihn zu ignorieren. Ein Jahr lang schwamm und kletterte ich um ihn herum, ohne, dass er mir auffiel. Zwar sah ich die meterhohen Klippen aus Granit. Ich sah auch die tiefen Spalten zwischen den Granitblöcken. Das Rinnsal, das über den Pfad läuft und dann, auf dem Weg ins Meer, zwischen den Felsen versickert. Die Napfschnecken an den nassen Steinen. Die Risse und Stufen im Granit. Nur den Klemmstein sah ich jahrelang nicht, obwohl er direkt vor meinen Augen war.

Im “Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” erfindet Douglas Adams das “PAL”-Feld, eine Methode, ein großes Objekt verschwinden zu lassen, ohne es wirklich verschwinden zu lassen. Man macht es zu einem PAL, einem Problem anderer Leute. Der Klemmstein ist eindeutig nicht das Problem der allermeisten Leute, wenn es andere Leute gibt, deren Problem er ist, dann muss ich sie noch finden. Selbst Jim, der zu jedem Grashalm an der Badestelle eine persönliche Beziehung hat, nahm den Klemmstein nicht einmal zur Kenntnis, als ich darauf zeigte und laut “da, ein Klemmstein” sagte. Ich musste es dreimal sagen.

Als ich den Stein einmal bemerkt hatte, konnte ich nicht mehr wegsehen. Es war ganz offensichtlich, welche Aufgabe ich lösten musste. Es galt, auf dem Klemmstein zu stehen. Es ist keine leichte Aufgabe, aber auch keine unlösbare. Sie korrespondiert einwandfrei mit meinen Fähigkeiten. Im Vergleich zu den anderen Badenden sind meine Kletterfähigkeiten relativ beeindruckend, im Vergleich zu richtigen Kletterern jedoch eher erbärmlich. Dasselbe kann man über meine Risikobereitschaft sagen. Der Klemmstein ist genau so angebracht, dass er die meisten anderen unmöglich, für echte Abenteurer langweilig, für mich jedoch herausfordernd ist.

Ein Beobachter auf dem Stein befindet sich in einer bemerkenswerten Position. Der Eingang zur Schlucht liegt direkt gegenüber der Ebbeleiter, drei, vier Schwimmstöße entfernt. Der Klemmstein selbst ist nur von einer einzigen Stelle der Badestelle sichtbar, vom vordersten Ende des Steges, allerdings nur, wenn man sich ein wenig vorbeugt. Selbst wenn die Badestelle voll ist mit nackten Menschen, auf dem Klemmstein bliebe man unbemerkt. Mehr noch – vom Stein aus sind Orte sichtbar, die man ansonsten gar nicht betrachten kann. Man steht direkt vor dem Hinterende der Schlucht, das überdacht ist und daher eher ein Loch ist als eine Schlucht. Ein tiefes, dunkles, nasses Loch. Verborgen zu sein und Verborgenes sichtbar zu machen, das ist das Karma des Klemmsteins.

Die Bezwingung des Klemmsteins: eine Aufgabe mit zwei sehr unterschiedlichen Lösungswegen. Bei Ebbe ist der Stein nur durch Klettern zu erreichen. Die Schlucht ist fast trocken, ihr Boden sichtbar, der Klemmstein mehrere Meter in der Luft.   Man muss von oben in die Schlucht hineinsteigen, sich an ein paar Vorsprüngen hinuntertasten, bis man auf dem Klemmstein steht. Nachteil: Man kann abrutschen und am Boden zerschellen. Wahrscheinlichste Todesart: Genickbruch.

Bei Flut stellt sich das Problem völlig anders da. Der Stein ist jetzt bis zur Oberkante mit Wasser bedeckt, die Wände der Schlucht nass, klettern zu riskant. Stattdessen kann man zum Stein schwimmen. Nachteil: Die Schlucht ist zu eng für Schwimmbewegungen. Außerdem verstärkt sie die Wellen, selbst bei geringer Dünung entstehen in der Schlucht meterhohe Wasserberge. Wahrscheinlichste Todesart: Würdeloses Ertrinken.

Ich erreiche den Stein genau zweimal bei Flut und einmal bei Ebbe. Für die Nachwelt empfehle ich die Flutbesteigung. Man benötigt einen sehr ruhigen, warmen Tag, vielleicht im Sommer oder Herbst, am besten bei Voll- oder Neumond, damit die Flut schön hoch steht. Solche Tage sind selten, aber wenn man einen findet, ist der Klemmstein ein Kinderspiel. Zwei, drei Planschbewegungen in der Schlucht, dann ein halber Klimmzug, und fertig.

Ein anderes Mal klettere ich hinunter. Es ist spät am Abend, niedrige Ebbe, niemand außer mir an der Badestelle. Das Problem: Ich komme nicht wieder raus. Die Wände der Schlucht sind glatt und nass, die wenigen Griffe und Tritte zu hoch. Eine Weile stelle ich mir, auf dem Klemmstein zu warten, bis die Flut zurückkommt, sechs Stunden lang, bis tief in die Nacht hinein. Käfer so groß wie mein Daumen krabbeln um mich herum. Liga oceanica, die Klippenassel, oder auf englisch der Kakerlake des Meeres. Schließlich benutze ich eine Napfschnecke als Fußtritt. Sie hält lang genug, um den nächsten Griff zu erreichen, bricht dann aber unter meinem Gewicht ab. Den Angehörigen der Napfschnecke möchte ich noch mitteilen, dass es mir leid tut.

Vom Klemmstein aus gibt es viel zu sehen. Das Loch am Ende der Schlucht ist eindeutig mehrere Meter tief, es reicht bis unter den Pfad. Wasser topft aus dem Überhang, aus den Wänden, aus dem Loch selbst. Die Schlucht ist selbst an warmen Sommertagen kalt und nass. In absehbarer Zeit wird das Dach der Schlucht nachgeben und einstürzen. Der gesamte Abhang, der auf den Klippen ruht, wird abrutschen. Es kann jede Minute passieren, der geologische Zeitpfeil ist unmissverständlich. Der Tag wird in die Geschichte eingehen als “der große Erdrutsch von Vico”. Die Welt wird nicht mehr dieselbe sein. Ich kann es kaum erwarten.

Die Amerikaner haben es geschafft, insgesamt zwölf Männer auf dem Mond zu schicken. Zwölf Männer standen auf dem Felsen, der 384000 Kilometer von der Welt entfernt ist. Außer mir stand kein einziger Mensch je auf dem Klemmstein, der nur drei Meter von der Welt entfernt ist. Jedenfalls werde ich das behaupten.

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Schwimmerinnen

Indica merkte an, dass sie kaum Frauen auf den ernsthaften Schwimmbahnen sieht:

Es ist nämlich auffällig, in etwa einer 70:30er-Relation, dass meist Männer sportiv in den Schwimmerbahnen unterwegs sind.

Ihr Erklärungsversuch:

Ich habe den Verdacht, dass es sich um ein dem Gerätetraining in der Muckibude artverwandtes Phänomen handelt. Dort wird geschwitzt, geschindert und geächzt; es ist nicht vornehm, smalltalk- und teatimekompatibel, wenn es mich fordert und etwas bringen soll. Was richtig Kraft und Anstrengung erfordert, ist nicht clean, sondern immer etwas animalisch, schwitzig und kompetitiv und sei es nur mit mir selbst. Ich habe den Eindruck, dass das nicht so viele Frauen mögen – richtig reinhauen, die eigene Kraft spüren und eher wild und ekstatisch als anmutig und gemäßigt sein.

Frau Nessy hat sich ebenfalls dazu Gedanken gemacht:
Sportive Frauen, die durchs Wasser pflügen
Animalische Anstrengung

Erst dadurch ist mir bewusst geworden: Die Geschlechterrelation hat sich in den vergangenen Jahren verändert.

Meine erste intensive Schwimmphase fiel in mein Studium. Zwischen 1990 und 1993 schwamm ich in der Hallenbadsaison ein- bis zweimal wöchentlich 2000 Meter (danach abgelöst von Aerobics). Und damals waren Frauen und Rentner ganz klar die Mehrheit im Augsburger Spickelbad, unter den Frauen auffallend viele deutlich über Konfektionsgröße 38. Schwimmen schien eine Bewegungsform für Menschen, denen das halt Spaß machte. Dicke, bewegungsfreudige Menschen konnten sich im Hallenbad unbehelligt austoben. Denn Schwimmen war etwas ganz Persönliches, etwas Wohltuendes, aber einen ehrgeizigen oder gar kompetitiven Sportaspekt hatte Freizeitschwimmen nicht.

Jetzt, auf den Schwimmbahnen Münchner Bäder, sind tatsächlich Männer in der Überzahl. Ihnen und den deutlich weniger Frauen sieht man mit wenigen Ausnahmen an, dass das für sie „Training“ ist. Ein Symptom: Viele schwimmen mit Spielzeug – Handschaufeln, Fußflossen, Schwimmflügerl für zwischen die Beine, Wasserwachtbretterl. Schwimmen, so scheint es, ist cool geworden, ein Hobbysport mit Zielen, mit Prestige-erzeugendem Zubehör. Anders betrachtet: Schwimmen ist heute ein Markt, auf dem sich etwas verkaufen lässt.

Und in ernsthaftem und vermarktbarem Sport mit Wettbewerbshintergrund, in dem Konkurrenz herrscht, in dem man einander vergleicht und beobachtet, überwiegen automatisch die männlich Sozialisierten (siehe Joggen, Radeln, Tennis).

Nun kann ich nicht beurteilen, ob das einfach der Unterschied zwischen Provinzbad und Metropolenbecken ist. Beobachten Kleinstadtschwimmerinnen dasselbe Phänomen?

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Headbangen im Schwimmbad

Preisfrage: Was hat eine Breite von ca. 2,5 Zentimetern und zwei Windungen?

Der menschliche Gehörgang. Und hätten Sie’s gewusst? Sie fragen sich jetzt vielleicht, wieso man das wissen muss. Naja, wer nicht gerade Hals-Nasen-Ohrenarzt ist, Vater oder Mutter kleiner Kinder (die sich ja gerne mal was ins Ohr bzw. den Gehörgang, ersatzweise auch gerne in eines der Nasenlöcher stecken), oder eben Schwimmer, dem kann das eventuell. tatsächlich egal sein. Für Schwimmer ist der Gehörgang aber durchaus interessant. Der tendiert nämlich je nach Wasserlandschaft und Schwimmart gerne mal mit Wasser vollzulaufen. Die meisten Menschen finden das ziemlich unangenehm. Wie wird man das Wasser im Ohr also wieder los? Es gibt verschiedene Problemlösungsansätze.

Möglichkeit eins, die in den meisten Fällen schon ausreichen dürfte ist es, den Kopf schräg zu halten und zu schütteln. Bei günstigem Gehörgangsverlauf, fließt das Wasser ab. Ist immer noch Wasser im Ohr, kommt Möglichkeit zwei zum Zuge. Die ganze Prozedur wird wiederholt, also Kopf schräg halten und schütteln aber nun zusätzlich dabei etwas auf der Stelle hüpfen. Ich nenne das „Headbangen im Schwimmbad“. Das sollte das Wasser im Ohr bei den allermeisten Menschen beseitigen. Falls nicht, gibt es noch Möglichkeit drei: man erträgt das blöde Gefühl, fasst sich in Geduld und schläft eine Nacht darüber. Am nächsten Morgen sollte das Ohr wieder frei sein.

Am besten ist es natürlich, wenn gar nicht erst Wasser ins Ohr hinein kann, zumal man das Ohr damit auch vor Keimen schützt, die in evtl. verschmutztem Wasser sein können (siehe z.B. „Grobe Verunreinigung„).

Wer gerne Schwimmkappe trägt, kann die Ohren damit etwas schützen und hat zudem einen Schutz des Kopfes bei Wind. Alternativ geht auch ein Neopren-Stirnband, das muss aber gut sitzen, sonst verrutscht es, und die Ohren liegen frei. Besser schützen z.B. aus Silikon gefertigte und allergiegetestete Ohrstöpsel, die das Ohr weitestgehend gegen das Wasser abdichten. Empfehlenswert sind z.B Zoggs Aqua Plugz.

Allerdings sind menschliche Ohren nicht normgleich, sondern es gibt individuelle Unterschiede, dass heisst, ein normaler Ohrstöpsel in sog. Standardgrößen dichtet u.U. eben nicht 100%ig ab. Wer also viel schwimmt und öfter Probleme damit hat, dass Wasser ins Ohr läuft oder überhaupt schneller zu Ohrentzündungen neigt, sollte evtl. überlegen, sich individuell angefertigte Ohrstöpsel zuzulegen. Die sind zwar teurer als die 0815-Stöpsel aber dann garantiert wasserdicht. Gleichzeitig ist man dann aber auch ziemlich taub und es kann je nach Produkt Auswirkungen haben auf den Gleichgewichtssinn. Dabei sollte man noch wissen, dass sich auch ein Ohr bei starker Gewichtsab- oder -zunahme verändern kann und in einem solchen Fall kann es passieren, dass ein individuell angefertigter Ohrstöpsel plötzlich nicht mehr 100%ig wasserdicht ist.

Für die allermeisten Schwimmer dürfte aber eine Runde Headbangen im Schwimmbad oder am Badesee völlig ausreichend sein. Frohes Headbangen also!

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Vom Blindfischen und vom Zu-viel-Sehen

Beim heutigen sonntäglichen Schwumm in der Seydlitzstraße hab ich besonders kritisch unter Wasser geguckt. Weil: Letztes Mal hatten wir ja Grobe Verunreinigung und ich sage Ihnen, Sie möchten nicht sehen, was ich in einem Eimer und noch vor Betreten des Beckens erblicken musste und was uns das letztwöchige Schwimmen unmöglich machte.

Ich war also heute mit Controlettiblick unter Wasser unterwegs. Die Lippen wie mit Silikon versiegelt, streng auf Nasenatmung bedacht. Was mag mir da entgegentrudeln? Oder unter mir herumdümpeln? An Haarballen oder Klopapierreste bin ich seit jeher gewöhnt. Haargummis gehören ebenfalls zum Standard. Oder Steinchen.

Die Crux ist ja: Ich bin eigentlich totaler Blindfisch und ohne Brille hilflos. Aber nur an Land. Denn mit frisch antigefoggter Schwimmbrille ist die Brechung unter Wasser im Becken tadellos. Zumindest so lange, bis der erste Nebelschleier wieder gnädig aufzieht.

Immerhin muss ich nicht, wie an einem anderen Ort, an dem ich eine Weile lebte, turtelnde Paare am Beckenrand des weit und breit einzigen Hallenbades sehen. Nichts gegen Paarsamkeit, meinethalben auch im Wasser, aber bitte nicht vor meinen Augen. Ich glaube, Menschen ohne Schwimmbrille und mit dem Kopf über Wasser haben keine Ahnung davon, WIE gut man unter Wasser sehen kann! Immerhin sind die Verschlungenen deutlich angenehmer anzusehen als Treibgut, das üblicherweise in Körperöffnungen hinein oder im Körperinneren aufbewahrt gehört, welches aber laut Auskunft von Bademeistern zu den üblichen Fundstücken im Wasser zählt.

Nach dem letztwöchigen Erlebnis frage ich die Kassendame, wie das denn so gekommen sei, mit der, pardon, Kackwurst im Schwimmerbecken. Den empfindlicheren Naturen unter Ihnen rate ich nun dezidiert, den nächsten Satz lieber NICHT zu lesen: Fragen Sie mich was Leichteres. Wir finden diese Dinge fast immer im Schwimmerbecken, kaum einmal im Kleinkinderbecken nebenan.

Es ist deprimierend. Und es steht offenbar schlimm um das Hygiene- und Sozialverhalten des gemeinen Schwimmbadbesuchers, der da offenkundig mit Absicht tut, was sich nicht gehört und nicht nur den Mitschwimmern Unbill sondern auch den Badmitarbeitern viel Arbeit verursacht.

Dabei genieße ich normalerweise das Gucken sehr, denn gerade in solchen Schwimmschwimmbädern mit 50-Meter-Bahnen und kaltem Wasser finden Sie meist gut trainierte, appetitlich anzusehende Männer in den Echtschwimmerbahnen. So auch im Stadtbad Tiergarten. Seit da einige schicke Hostels rund um den Hauptbahnhof erbaut wurden, macht das Unterwassergucking noch mehr Spaß: Viele durchtrainierte Jungmänner internationaler Herkunft tummeln sich dort. Jetzt, kurz vor dem Ende der Sommerferien besonders auch braun gebrannte. Das ist schon schön anzuschauen; so ein Schwimmerkreuz im klassischen V-Look in gut sitzender Badehose, das macht echt was her. Da gerät frau ins Seufzen und das natürlich vergeblich, denn für diese sportiven Jungmänner bin ich allenfalls eine schlurfige alte Schwimm-Oma kurz vor der Prilblumen-Gedächtnis-Badekappe.

Ja, und wenn Sie sich nun fragen Wo sind denn all die sportiven Frauen, die durchs Wasser pflügen? So mindestens im Namen der Gender-Gerechtigkeit?, da kann ich Ihnen nur antworten: Ich weiß es nicht. Es ist nämlich auffällig, in etwa einer 70:30er-Relation, dass meist Männer sportiv in den Schwimmerbahnen unterwegs sind. Vielleicht liegt es ja auch an der sonntäglichen Kaffeetrinkzeit, zu der ich schwimmen gehe? Ich habe keine Ahnung.

Ich habe den Verdacht, dass es sich um ein dem Gerätetraining in der Muckibude artverwandtes Phänomen handelt. Dort wird geschwitzt, geschindert und geächzt; es ist nicht vornehm, smalltalk- und teatimekompatibel, wenn es mich fordert und etwas bringen soll. Was richtig Kraft und Anstrengung erfordert, ist nicht clean, sondern immer etwas animalisch, schwitzig und kompetitiv und sei es nur mit mir selbst. Ich habe den Eindruck, dass das nicht so viele Frauen mögen – richtig reinhauen, die eigene Kraft spüren und eher wild und ekstatisch als anmutig und gemäßigt sein.

Nun, falls Sie eine Erklärung für das Eine oder das Andere haben, lassen Sie es mich wissen. Ich habe ein Erkenntnisinteresse. In beiden Angelegenheiten.

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Grobe Verunreinigung

Es gibt ja so Dinge, da glaubt man, die gibt es gar nicht. Die Schwimmfreundin und ich stehen gerade vor dem sonntäglichen Schwumm in der Dusche, da … krchz … krchz … kommt die Durchsage durch den Lautsprecher: Wegen einer gr… krchz …ben krrrrchz … reinigung wird das Bad geschlossen. Krrrrchz … Bitte verlassen … krrrchz unverzüglich das Schwimm … krrrrchz … cken und begeben Sie sich … krrrchz … Aus … krrchz … ng.

Kein Wort verstanden, eine Ahnung davon, dass das Becken geräumt wird. Schwimmfreundin und ich gehen zum Schwimmmeister; der zeigt auf den Inhalt eines Eimers: Wegen dieser groben Verunreinigung da schließen wir jetzt das Schwimmbecken. Muss alles gereinigt werden.

Börps, da sahen wir, was wir gar nicht so genau sehen wollten.

Mal ganz ehrlich: Wer kackt da einfach in ein Schwimmbecken? Die kleinen Kinder, denen so was vermutlich noch passieren könnte, die sind doch eher im komplett abgetrennten Kleinkinderbereich zu finden, oder? Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie so was passieren kann und der gute Augenblick, um die nicht minder genervten Bademeister mit Kescher und Eimer zu interviewen, war es auch nicht.

Tja, waren wir mal zum Duschen pur im Stadtbad Tiergarten und meine Laune ziemlich unterirdisch, hatte ich mich doch bei der schwülen Hitze auf meine zwei Kilometer bei auskömmlichen 27 Grad Wassertemperatur und auf die 50-Meter-Bahnen gefreut.

Jedoch: Man kann es halt nicht zwingen. Wenigstens ein Freiticket gab es für die Nonsens-Aktion zurück. Nur die Parkplatzgebühr, die konnten wir intern und gefühlt mit dem Gratisduschen verrechnen; das ist ein anderer Betreiber, das sind nicht die Berliner Bäder Betriebe, da gab’s nix retour.

Oder betrachten wir es philosophisch wie die Schwimmfreundin: Mensch, gut, dass wir noch nicht im Wasser waren, als die Durchsage kam. Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Erstveröffentlicht am 3. August 2014, während hier noch das Wasser eingelassen wurde, bei Frau Indica.

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Leanne Shapton, Swimming Studies

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Mich würde wirklich, wirklich interessieren, ob jemand mit diesem Buch etwas anfangen kann, der sich überhaupt nicht fürs Schwimmen interessiert. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, aber mir hat Schwimmen schon immer viel Freude bereitet, auch wenn ich nie Schwimmsport betrieben habe. Während der Woche der Lektüre lebte ich so im Chlordunst von Leanne Shaptons Swimming Studies, dass ich es unbedingt eine Weile im tatsächlichen Chlordunst lesen wollte.

Leanne Shapton, geboren in Toronto, ist heute Grafikerin in New York und hat ihre Jugend als Leistungsschwimmerin in Kanada verbracht. Schwimmen ist das zentrale Element in ihrem Leben, und so erzählt sie ihr Leben anhand des Schwimmens. Zwei Zeitlinien sind dabei verwoben: Zum einen ihre Schwimmkarriere, die sie mit elf Jahren begann. Zum anderen ihr Leben, nachdem sie diese Karriere aufgab, nicht aber das Schwimmen. Sie erzählt nicht nur in Wörtern: Wichtige Elemente sind auch Zeichnungen und Fotografien.

Vieles an Shaptons Schilderungen überraschte mich. Mir war unter anderem nicht klar, dass auch Wettkampfschwimmerinnen unterhalb internationaler Wettkämpfe (Shapton schaffte es nicht in den olympischen Kader Kanadas) ein knochenhartes Training absolvieren: Täglich zwei Einheiten, eine davon vor der Schule (Wecker klingelt um 4.45 Uhr), Blocktraining zwischen Weihnachten und Silvester, in dem sie praktisch nur zum Schlafen aus dem Wasser kommen. Dass man als Wettkampfschwimmerin ununterbrochen Schmerzen hat.

Shapton schildert das in einer wundervollen Mischung aus Sachlichkeit (Trainingsstruktur, Tagesablauf) und Poesie (in immer neuen Bildern der Gegensatz zwischen dem Dampf und der Wärme im Hallenbad und der Kälte des Winters vor den Hallentüren). Wir lernen sie und ihren Ehrgeiz kennen, ihren Bruder, ihre Eltern, ihre Kindheit, ihr Größerwerden, ihre Trainer. Und es geht darum, wie es ist, etwas (ungebeten) sehr gut zu können.

Es tauchen so viele Aspekte dieser Schwimmleidenschaft auf, dass sie wie eine Wasseroberfläche schillern. Zum Beispiel wie sehr sie sich über das Schwimmen definiert, wie attraktiv, weiblich und elegant sie sich dabei fühlt (Schwimmen gehört für mich zu den wenigen Momenten, in denen ich mich nicht wie ein Trampel fühle):

I believed, for a while, in the aphrodisiacal qualities of my swimming. Sometimes, doing laps somewhere, I’d think: If only he could see me swim, he’d fall in love.

Und doch hatte sie davor geschildert, dass im Schwimmverein ihrer Jugend körperliche Blöße so alltäglich war, dass die jungen Männer aus dem Verein immer erst in Straßenkleidung interessant für sie wurden.

Shapton geht auf Schwimmbrillen ein, auf ihre persönliche Schwimmbrillengeschichte. Wie sich das Schwimmen für eine Schwimmerin anhört. Auf die zwischenmenschliche Dynamik in Sportlergruppen. Sie schildert das Unbehagen, das die meisten Sportschwimmer im freien Wasser empfinden. (Hier erst wurde mir bewusst, dass ich im Meer oder in den vergangenen Jahren einem See immer ein wenig ratlos bin: Schwimmen geht hier schon auch, fühlt sich aber kraft- und ziellos an.)

Und dazwischen immer wieder Zeichnungen und Aquarelle: Shapton malt verschiedene Gerüche des Schwimmtrainings. Sie malt Schwimmer und Schwimmerinnen, zeigt seitenweise konkrete Schwimmbäder als dunkle Flächen. Zu ihren Geschichten der zweiten Erzähllinie gehört das Schwimmen in Frei- und Hallenbäder auf der halben Welt, die Beschreibung der Orte und der Menschen, die sie dort antraf. Da fand ich mich wieder persönlich, denn in der Ferne Schwimmen zu gehen gehört zu den Abenteuern, für die selbst ich Langweilerin mich begeistere. In Swimming Studies wird sogar ein Schwimmbad genannt, in dem ich selbst schon geschwommen bin: Das Berliner Stadtbad Mitte.

Shapton beschreibt ihr jetziges Zuhause, die Bilder, Gemälde, Fotos mit Schwimmmotiven die es dort gibt.
Sie zeigt im Buch ihre Badeanzug-Sammlung wie Kunstwerke, komplett mit Muster- und Materialbeschreibung sowie genauen Umstände des Erwerbs und des Einsatzes.
Sie nennt Romane, Filme, Dokumentationen um Schwimmer und Schwimmerinnen. Und an dieser Stelle, fast am Ende des Buches erklärt sie deren besonderer Faszination:

the parts I find most touching are the interiors, the kitches, the glasses of milk, a swimmer eating dinner from a plate set atop a television set, lamplight, parents, teal duvets, socks on staircases, and carpeted hallways.

Das sind genau die Details, die auch Shapton uns zeigt, und es sind genau diese Einblicke, die mich am meisten berührten.

Es gibt eine deutsche Übersetzung, Bahnen ziehen, von Sophie Zeitz.

(Ursprünglich ähnlich veröffentlicht hier.)

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Schöner Wassergymnastizieren

Ich hab Ihnen da was mitgebracht, spricht die Wassermitgymnastin und zieht aus ihrer kleinen Kühltasche diese Smarties-Blisterpackung hervor. Sie haben sich doch beim letzten Mal so hübsch zurechtgemacht mit Ihrem roten Lippenstift, als Sie noch weggehen wollten.

Jetzt warten Pandore, Wonderland, Aventure und Mirage auf mich. Die Überraschungen können kommen, ich wär dann mal so weit. Im Prinzip wäre mir gerade so nachAventure, aber auch gegen Wonderland hätte ich nichts einzuwenden – einmal en Français, einmal in English, bitteschön! Nur Mirage erscheint mir ein bisschen bräunlich, aber wer weiß, vielleicht entwickelt es sich im Winter, wenn ich wieder bleicher bin, zum Hit?

Überhaupt ist unsere Wassermitgymnastin Frau S. die Fürsorge in Person. In der Kühltasche steckt natürlich nicht vornehmlich die Lippenrotprobe aus dem Hause Dior, sondern vor allem eine kleine, gut gekühlte Mineralwasserflasche für unsere Physiotherapeutin. Die war lange krank, hatte sich eine Grippe eingefangen und schwächelt immer noch ein bisschen am Beckenrand herum, was bei schwülen 30 Grad Außentemperatur am noch wärmeren Therapiebecken gegen Tagesende kein Vergnügen ist. Ach, ich hab Frau M. auch letzte Woche schon Wasser mitgebracht. Da kann sie sich die Flasche zuerst an den Nacken halten zum Abkühlen und dann hat sie auch noch was Frisches zu trinken.

Auch für Strolchi, den Hund der Empfangsdame, hat Frau S. immer ein Leckerli dabei und der Arme ist ganz verstört, wenn Frau S. mal nicht da ist und versucht, uns andere anzustupsen und Naschkram zu erbeuten. Da sind wir aber alle nicht ausgestattet. Vor allem seit Frau S.’ Hund vor einigen Monaten angefahren wurde und verstarb, wird Strolchi mittwochs noch mehr bepuschelt als ohnehin …

Ich spotte ein wenig vor mich hin, dass Frau S. doch bestimmt die Kühltasche vor allem mitgebracht hat, um Strolchi frische, gut gekühlte Fleischhäppchen mitzubringen, aber das bestreitet Frau S. energisch. Ich bin mir aber sicher, dass dieser Tag auch noch kommen wird!

Sie sehen also, wir haben’s gut und machen es uns gut in unserem kleinen Rentner-Bootcamp, pardon: unserer Wassergymnastikgruppe. Ach ja, und unsere wöchentliche halbe Stunde im Becken mit dem eigentlichen Zweck der Veranstaltung, nämlich mit gepflegter Wassergymnastik in der Ausgabe Zirkeltraining, die haben wir selbstverständlich diszipliniert erledigt.

Erstveröffentlicht in ähnlicher Form, während hier noch das Wasser ins Becken eingelassen wurde, bei Frau Indica.

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Mitschwimmerinnen

Was uns das Schwimmen bedeutet. Wo, wie und warum auch immer. Das Team der Freistilstaffel stellt sich vor:

Frau Kaltmamsell von der Vorspeisenplatte:

Schwimmen ist für mich Leichtigkeit und Körperbeherrschung: Mit verminderter Schwerkraft ist mein Körper so viel mehr, wie ich ihn gerne hätte. Beim Schwimmen, beim kraftvollen Gleiten durch Wasser, fühle ich mich, als hätte ich eine Superkraft. In der Freistilstaffel sehe ich den Raum, in dem diese ganz eigene Welt des Schwimmens stattfindet – mit Wasser, Becken, Gewässern, Mitschwimmern, Ausstattung. Sie wird schon deshalb zu mir passen, weil Schwimmen ohne Wettkampfziel zu den uncoolsten Bewegungsformen überhaupt zu zählen scheint.

Frau Isabella aus den Donnerhallen:

Schwimmen heißt für mich: Unversehrtheit. Auf dem Land spüre ich bei jedem Schritt eine kleine, aber merkbare körperliche Unzulänglichkeit, weil das eine Bein nicht so will wie es soll. Im Wasser ist das vollkommen egal. Ich bin schwerelos, schmerzfrei und ganz bei mir. Das ist ohnehin das wundervolle am Wassersport – ob man will oder nicht, schwimmen tut man doch allein. Sozialverträgliche Introvertiertheit durch sportliche Betätigung. Andere gehen meditieren, ich kämpfe mich zur Mitte des Sees und bleibe einfach dort. Fluides Nirvana. Die Freistilstaffel ist das Gegenteil zur paddelnden Einsamkeit. Ein Anknüpfpunkt für Gleichgesinnte Wasserratten. Ein Platz, so uncool wie das Kinderbecken, um sich über die Feinheiten, die Geschichten und alles drumherum auszutauschen. Auch eine Motivation zur Auseinandersetzung mit körperlicher Betätigung jenseits von Wettbewerb und Fitness-Wahn. Freistil eben.

Frau Indica:

Ich mag die Eleganz und Schönheit des Schwimmens. Wenn Atemzüge und Bewegungen miteinander laufen, ist das für mich Harmonie und Entspannung. Ich bin bekennende Kachelzählerin; der begrenzte Raum von Becken und Bahnen gibt mir Blindfisch Sicherheit und Orientierung. Nach den ersten tausend Metern ist das Schwimmen reine Meditation und am schönsten abends in einer dunklen Halle mit Unterwasserbeleuchtung – da fühle ich mich wie ein großer, eleganter Fisch im Wasser und bin einfach nur glücklich. Meine etwas neuere Leidenschaft ist die Wassergymnastik, der ich in meiner Rehasportgruppe, dem so genannten „Rentner-Bootcamp“, gesundheitsbedingt, jedoch mit großem Vergnügen nachgehe. Die Erlebnisse mit Mitschwimmern und vielfältigem Spielzeug sind ein ganz eigenes Erlebnis im Warmwasserkosmos!

Kitty Koma:

Seit ich als Siebenjährige ein Wochenende lang einen Pool für mich allein hatte, mag ich die Existenz als Wesen zwischen Mensch und Fisch. Mein Schwimmstil mag einen Hund jammern, aber ich erreiche damit ein ganz beachtliches Tempo und lange Strecken in Flüssen, Seen und auf dem Meer haben es mir angetan. Dann werde ich eins mit der Natur und habe mitunter Begegnungen mit neugierigen Enten und Fischen. Das Wasser darf auch kalt sein, denn ich tauche bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit ein – und wenn es nur kurz, weil November ist. Mein Blutdruck dankt es mir, ein so erfrischendes Hallo-wach-Gefühl kann Stunden vorhalten.

Frau Liisa von Charming Quark:

Schwimmen bedeutet für mich vor allem Ruhe und Balance. Wenn ich im See schwimme, bin ich ganz bei mir. Mehr als irgendwo sonst. Ich kann loslassen, mich selbst, meine Ängste, Selbstzweifel, Ärger, Stress und was mich sonst alles gerade kopfmässig beschäftigt und das ist meist (zu) viel. Ich liebe es, wenn es still wird in meinem Kopf und ich nur noch spüre. Meinen Körper, der durch das Wasser gleitet, das Wasser, das an meinem Körper perlt, den Wind der über meine Haut streicht. Schwimmen (besonders im See), das ist eine Zuflucht für mich, ein Rückzugsort, an dem ich eine Pause nehmen kann von all den Eindrücken, die sonst auf mich einprasseln. Wenn ich ans Ufer zurückkehre bin ich innerlich geklärt und aufgeräumt, kann ich wieder freier atmen, bin mir selbst wieder ein ganzes Stück näher. In der Freistilstaffel freue ich mich über den Austausch mit anderen, für die das Schwimmen einen ähnlich wichtigen Platz im Leben einnimmt.

GrafTypo von den netznotizen

Schwimmen ist für mich nicht nur eine Form des leichteren Seins, sondern ähnlich wie Zeichnen eine elementare Kulturtechnik. Bei jedem Wassersport hilft es, schwimmen zu können. Große Flüsse kann man mit dieser Technik überqueren. Wenn man schwimmen kann, reduziert sich »ins Wasser fallen« von gefährlich auf unangenehm.
Seit meinem fünften Lebensjahr schwimme ich. Freilich nicht regelmäßig, aber es fällt mir wie alle Fortbewegungs-Sportarten nicht schwer. Während meiner Hamburger Zeit fuhr ich Kanu und segelte. Schwimmen liegt da nicht fern, badet man doch oft nach Kanufahrt oder Segeltour. Familiär und interessenbedingt stagnierten Wassersport und Schwimmen zugunsten von Laufen, Marathon und Fahrradtouren, nachdem ich vor 17 Jahren nach Berlin zog. Vor drei Jahren habe ich es dann wieder entdeckt, zu schwimmen. Gern und oft schwimme ich im Sommer, meist längere Strecken. Da Schwimmen im Gegensatz zu Baden für mich etwas mit Fortbewegung zu tun hat, schwimme ich gerne mit einem konkreten Ziel, z.B. quer oder längs durch einen See.

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Startblock

Angetreten in der Freistilstaffel über 6×100 Meter Lagen sind: Frau Kaltmamsell, MizKitty, Frau Indica, Frau JournelleFrau Donnerhallen und GrafTypo. Wegen ihrer Einzelleistungen auf der 3.000-Meter-Kraul-Distanz eröffnet Kaltmamsell die länderübergreifende Staffel auf der für sie ungewohnten Kurzstrecke. Flussschwimmerin MizKitty übernimmt nach dem ersten Wechsel und übergibt sofort an Frau Indica, die in Rekordgeschwindigkeit Kacheln wegzählt. In Bestform aus dem Trainingslager zurückgekehrt, erweitert Frau Journelle den Vorsprung der neuen Staffel. Frau Donnerhallen legt mit Schwerelosigkeit für den Schlusssprint vor. Schließlich bringt GrafTypo den Sieg für die neue Freistilstaffel nach Hause.

28 Stunden! Neuer Rekord für die Gründung eines kollaborativen Schwimmblogs!
Jubel am Beckenrand und auf den Rängen.

Denn das gab es noch nie: Einen Tag und ein bisschen brauchte es von der twitterisierten Frage „Und gibt es gute Schwimmblogs?“ von @Journelle bis zur Freischaltung von freistilstaffel.de. Herr Giardino warf den Namen ins Wasser; Herr Dentaku setzte sich als Schwimmmeister ein und organisierte Becken, Leinen und Startblöcke. Auf der Mannschaftsbank am Beckenrand warten Frau Croco und Frau Liisa noch auf ihren Einsatz. Herr Giardino wird in wichtigen internationalen Wettkämpfen Zeitnehmer sein. Frau @Adelhaid schwenkt zum Anfeuern auf den Tribünen die Fähnchen.

Das Team der Freistilstaffel hat sich vorgenommen, seinem Namen alle Ehre zu machen: Aus Spaß am sportlichen Schwimmen in allen Wassern und Disziplinen springen wir nach Lust und Laune in dieses Blogbecken. Und wo Freistil draufsteht, steckt auch viel Freiheit drin: Manche zählen am liebsten Kacheln im Becken, andere die Vögel an See- und Flussufern. Die einen sind Kurzbahn, die anderen schwimmen Langstrecke. Es gibt die Kultur-Schwimmer ebenso wie die Wassergymnasten. Freuen Sie sich also mit uns auf alles, was wir hier in loser Folge an Text, Bild und Ton ins Wasser werfen!

Ach so, natürlich nicht zu vergessen: Weitere Mitschwimmerinnen sind jederzeit willkommen! Als Gastschwimmerinnen ebenso wie als feste Staffelmitglieder. Eine Eintrittskarte bekommen Sie unter bademeister@freistilstaffel.de.

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