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Paddles :: praktisches Hilfsmittel fürs Schwimmtraining

Während der Wasserwacht-Trainingssaison in der Halle schwimmen wir nie einfach nur Bahnen ab. Das Training ist abwechslungsreich und macht Spaß. Je nach Trainingsstunde liegt der Fokus mal auf Technik, mal auf Ausdauer oder Geschwindigkeit. Es gibt gezielte Einzelübungen oder Kombinationsübungen und Staffeln. Dabei setzen wir auch Hilfsmittel ein. Die wohl bekanntesten das Schwimmbrett und der Pull Buoy, ein Schaumstoffknochen, den man zwischen die Oberschenkel klemmt, um gezielt die Armmuskulatur zu trainieren. Ein Hilfsmittel, was mir bisher neu war, sind Paddles.

paddles paddles

Paddles gibt es in verschiedenen Formen, gemeinsam haben sie aber, daß sie die Handfläche und somit die Antriebsfläche vergrößern. Es verbessert sich das Gefühl für das korrekte Wasserfassen in der Zugphase. Durch den größeren Widerstand wird mehr Kraft benötigt. Paddles eignen sich daher besonders gut, um vorallem die Kraultechnik zu üben und Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer aufzubauen.

Um Verletzungen und Schulterschmerzen zu vermeiden beachte:

  • Paddles nur dosiert und kurze Zeit benutzen (maximal 25% der Trainingszeit insgesamt)
  • Die Paddles nur etwas größer als die eigene Hand wählen.
  • Auf korrekte Schwimmtechnik achten (Arm und Handwinkel)
  • Auf korrekten Sitz der Paddles achten. Das Gummiband sollte nur um den Mittelfinger getragen werden. Das Paddle darf nicht flattern oder gar abfallen.
Ideen für das Training

  • Paddles an beiden Händen befestigen, mit oder ohne Pull-Buoy zwischen den Beinen zügig eine kurze Strecke mit sauberer Technik und ausreichenden Erholungspausen schwimmen.
  • Paddle abwechselnd nur an einer Hand befestigen, Pull- Buoy zwischen die Beine nehmen und sich auf kurzen Strecken voll und ganz auf einen sauberen Kraularmzug im «Paddel-Arm» konzentrieren.
  • Mehrere kurze Sprinttrainings mit Paddels ins Training einbauen, Geschwindigkeit innerhalb von 50 m von zügig auf schnell steigern.
  • Wichtig für alle Übungen: Das Paddel darf nie flattern! Die Hände sind entspannt. Lassen Koordination oder Konzentration nach, Paddles zur Seite legen.

Einen interessanten und detailierteren Artikel zu Paddles und Schwimmtechniktraining habe ich noch auf swim.de gefunden.

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Eröffnung der Freiluftschwimmsaison

Steinsee

Steinsee

Am Freitag abend traf sich die Wasserwacht-Gang des Steinsees bei Moosach zur Wacheröffnungsfeier. Damit wurde die Freibad-Saison eröffnet. Die ersten gingen direkt im See baden. Die Bojen werden nun ins Wasser gesetzt und die Hütte wieder wachtauglich hergerichtet. Das ganze wurde mit Grillgut und mitgebrachten Salaten gefeiert. Die neuen Rettungsschwimmer bekamen eine Jahreskarte für den See, die Kinder, die an den Kreisjugendspielen teilgenommen hatten, ihre Urkunden. Ausserdem lagen die Dienstpläne aus, sodass sich jeder für einen Dienst eintragen konnte, sodass die Wochenenden am See gut bewacht sind.

Ich bin nach meinem Probetraining im Herbst letzten Jahres dabeigeblieben, bin Mitglied bei der Wasserwacht geworden und habe in den letzten Monaten, so es mir möglich war, jeden Samstag mittrainiert. Das hat mir unglaublich Spaß gemacht. In den letzten Wochen wurden die Rettungsschwimmer-Abzeichen abgenommen. Ich habe mich am Silber-Abzeichen versucht und alle Übungen innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens geschafft. Jetzt fehlt mir noch der Erste-Hilfe-Kurs. Die Hallen-Trainings-Saison ist nun vorbei. Ab jetzt treffen wir uns zum Dienst und gelegentlichem Training am See. Ich freue mich!

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Weiterführende Schwimmlinks :: Lesefutter für die Rauhnächte

Viel Spaß beim Schmökern!

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Probetraining bei der Wasserwacht Steinsee

Beim Schwimmkurs mit meinem Sohn im Hallenbad Kirchseeon habe ich gesehen, daß dort ab Oktober immer Samstags die Wasserwacht Steinsee trainiert. Am Samstag war ich das erste Mal zum Probetraining, weil ich gern wieder regelmässig schwimmen möchte.

Die Gruppe trainiert 2 Stunden, von 10 – 12 Uhr. Sie ist aufgeteilt in Kinder/Jugendliche und Erwachsene. Beide Gruppen trainieren getrennt voneinander. Die Kinder schwammen ihr eigenes Programm, angeleitet durch einen Trainer. Es beinhaltete spielerisches Schwimmtraining, tauchen, springen sowie die Rettungsschwimmtechniken, zB abschleppen und schieben. Sehr viel habe ich von der Kinderbahn allerdings nicht mitbekommen. Ich schwamm bei den Erwachsenen mit.

Techniktraining und Ausdauer
In der ersten Stunde liegt der Schwerpunkt auf allgemeinem Techniktraining. Wir schwammen uns erst ein, dann ein paar Bahnen Lage. Später lag der Schwerpunkt auf Kraul und Brusttechnik, die wir mit und ohne Bretter dahinschwammen. Immer wieder bekamen wir Hinweise auf die Verbesserung unserer Schwimmtechnik von einem älteren Herren, der da wohl sehr ambitioniert dabei ist und gut Erfahrung in sich trägt. Ich fand das sehr nützlich und konnte die meisten Tipps auch direkt anwenden. Schön war auch, gleich Feedback zu bekommen. Immer wieder wurden wir auch gefragt, wie es uns während des Trainings geht, wie wir mit der Luft und der Technik klarkommen. Ich empfand das als sehr aufmerksam und angenehm. Nach über 15 Jahren Trainingspause war ich erstaunt, wie gut ich klar kam. Ich konnte alles gut mitschwimmen. Der wunderbare Nebeneffekt beim Schwimmen: ich hatte den Kopf frei. ich war ganz im Hier und Jetzt, nur mit mir im Wasser beim Schwimmen.

Tauchen und Rettungsschwimmen
In der zweiten Hälfte konzentriert sich das Training mehr auf Wasserwacht und Rettungsschwimmen. Diesmal lag der Schwerpunkt auf Tauchen. Wir übten mit Flossen. Dabei hat mir besonders der spielerische Ansatz gefallen, durch Tore unter Wasser zu tauchen. Ziel war es, eine ganze 25 m Bahn ohne Luftholen durchzutauchen. Dem näherten wir uns durch verschiedene Vorübungen. Später steigerten wir die Komplexibilität der Aufgaben, indem wir in bestimmter Formation durch die Unterwassertore schwammen, und somit automatisch länger unter Wasser waren.

Insgesamt hat mir das Training sehr viel Spaß gemacht. Ich möchte da unbedingt wieder hingehen und regelmässig mitschwimmen. Das nächste Mal sollte ich allerdings eine Schwimmbrille tragen, denn ich habe den ganzen Tag dann nur noch neblig gesehen.

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Es trägt dich – Vertrauen ins Wasser gewinnen

schwimmkurs

Mein Sohn (6) macht gerade einen Schwimmkurs mit. Lange Zeit war er Wasser gegenüber eher vorsichtig, doch plötzlich wollte er Schwimmen lernen. Nach einigem Nachfragen zur Sicherheit, ob er das auch wirklich möchte, meldete ich ihn zum Schwimmkurs an.

Spielerische Wassergewöhnung
Der Schwimmkurs ist auf 15 Stunden a 45 Minuten aufgeteilt. Die Kinder sind zwischen 4,5 und 7 Jahren alt. Hier läuft es über eine Schwimmschule, die im Hallenbad unterrichtet. In der ersten Stunde gibt es hauptsächlich Orgnaisatorisches zum Ablauf, noch nicht so spannend für die Kinder. Dann folgt in den ersten 6 Stunden gemeinsam mit den Eltern eine spielerische Wassergewöhnung mit Schwimmhilfen. Die Kinder lernen, vertrauen ins Wasser zu haben. Sie lernen die Rückenlage und wie sie ihren Kopf und Körper halten müssen, damit sie die optimale Lage haben, um flach an der Wasseroberfläche zu treiben. Zur Entspannung ziehen wir Eltern die Kinder immer wieder am Kopf gestützt auf dem Rücken liegend durchs Wasser. Damit die Kinder loslassen und spüren können, wie entspannt es sich anfühlen kann. Nach und nach erklärt der Schwimmlehrer eine neue Bewegung des komplexen Koodinationsablaufes beim Schwimmen. Jedes Element (Atmen, Arme, Beine) wird dabei zurerst getrennt voneinander lange genug geübt. Begonnen wir mit dem Paddeln, weil das die natürlichste Schwimmbewegung ist, die Kinder intuitiv machen, um sich im Wasser fortzubewegen. Paddelnd mit Schwimmnudeln, Brett oder Schwimmärmeln bewegen sich die Kinder durchs Wasser.

Komplexe Bewegungsabläufe
Nach der 6 Stunde begleitet der Schwimmlehrer die Kinder ohne Eltern im Wasser. Er zeigt die einzelnen Schwimmbewegungen, übt sie mit den Kindern wieder einzeln, bis sie ins Nervensystem übergehen. Dann werden die Bewegungen kombiniert. Die Stunden sind anstrengend für die Kinder. Manche haben Angst, manche brauchen stärkere Begleitung. Alle werden motiviert, begleitet und lernen Schwimmen. Nicht alle schaffen vielleicht das Seepferdchen am Ende des Kurses, aber da gibt es immer Möglichkeiten, mit dem Schwimmlehrer in Kontakt zu treten und zu schauen, was es braucht. Manchmal ist noch ein Kurs angebracht, manchmal vielleicht nur eine weitere Stunde. Der Schwimmlehrer hat über 20 Jahre Erfahrung und gestaltet die Schwimmstunden in einer ausgewogenen Mischung aus Forderung, Training und spielerischer Abwechslung, damit den Kindern nicht langweilig wird beim steten Wiederholungen der Bewegungsabläufe.

Mein Sohn ist total begeistert. Der Schwimmkurs läuft diese Woche aus. Mal sehen, ob er sein ersehntes Seepferdchen in der Hand halten wird. Er plant auf jeden Fall schon eine neue Badehose, auf der der Aufnäher gut zur Geltung kommt. Danach möchte er den Haifisch machen, so glaubt er, heisst die nächste Schwimmstufe.

Das Seepferdchen
Das Seepferdchen ist das Abzeichen für Frühschwimmer. Die Anforderungen dafür sind

  • Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen
  • Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser

Die nächste Stufe ist das Jugendschwimmabzeichen.

 

 

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Der Steinsee

steinsee

abend_steinsee

Nach 8 h Bahnreise kam ich neulich nach Hause mit dem dringenden Bedürfnis, nochmal meine Muskeln zu gebrauchen und mich etwas zu erfrischen. Es war wieder richtig warm geworden, so beschloss ich, schwimmend Abschied vom Sommer zu nehmen. Im Steinsee.
Der Steinsee wird auf der Website des zugehörigen Restaurants als einer der wärmsten Badeseen Bayerns beworben. Er zählt als Geheimtipp für Ausflügler, vorallem Radfahrer. Er liegt in Moosach, östlich von München im Landkreis Ebersberg.

Familienbad
Von der einen Seite erhält man Zugang zum Familienbad. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder ab 6 Jahren 2 Euro. Glaubt man der Beschreibung auf der Website, gibt es eine tolle Strandbar und einen zugehörigen Biergarten. Diese Seite des Steinsees habe ich noch nicht kennengelernt, aber nichts Negatives gehört.

Badestelle
Auf der anderen Seite des Familienbades befindet sich eine frei zugängliche Badestelle. Man erreicht sie, indem man am Reiterhof vorbei ca 800 m einem schmalen Weg durch die angrenzenden Felder folgt. Das sind die beiden einzigen zugänglichen Stellen zum See, der Rest ist Uferschutzzone, die nicht betreten werden darf. Die Badestelle ist sauber, der Zugang zum Wasser flach und gut begehbar. Es gibt einen Steg und genügend Bäume.

Abendschwimmen
Ich nutze meist die Abendstunden zum Schwimmen im Steinsee. Abends treffen sich je nach Uhrzeit und Wochentag entweder Gruppen von jungen Menschen, die noch beisammen sitzen wollen, Radfahrer, die eine Abkühlung suchen oder Spaziergänger, die gezielt zum See laufen. Abends hüpft man auch schnell mal nackt ins Wasser uns dreht seine Runden durch das weiche, sonnenwarme Wasser. Und so war es neulich. Es waren doch noch recht viele Menschen unterwegs, aber alle sind bemüht, sich gegenseitig nicht zu stören. Im See gibt es mehrere Rettungsbojen zum Festhalten und Ausruhen, sodass man von einer Boje zur anderen den ganzen See durchschwimmen könnte. Ich genoss es sehr, meine Bahnen durch das kühle und stellenweise warme Wasser zu ziehen. Vor mit der Sonnenuntergang und hinter mir der aufgehende honiggelbe Vollmond. Über mir jagten Fledermäuse, unter mir schwammen Fische, die ab und zu an die Wasseroberfläche kamen und Blasen hinterliessen. So ein wunderbares Naturschauspiel, und ich mittendrin.

 

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Schwimmabzeichen für Erwachsene

Die Jugendschwimmabzeichen sind, zumindest mir als Mutter, recht bekannt. Die Minis starten mit dem Seepferdchen, oft im Rahmen eines Schwimmkurses. Danach haben sie die Möglichkeit, sich von Bronze zu Gold durch die verschiedenen Schwierigkeitsstufen hochzuschwimmen. Diese Möglichkeit bieten Schwimmkurse für Kinder oder Vereine. Die Wasserwacht gibt eine gute Übersicht, was alles verlangt wird zu den einzelnen Schwimmstufen.

Neu dazu gelernt habe ich, daß es auch für Erwachsene (ab 18 Jahren) den Deutschen Schwimmpass mit den Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold gibt. Wie auch bei den Kindern, dient er als Nachweis für die Fähigkeit zu Schwimmen. Von der Website der deutschen Wasserwacht habe ich zusammengetragen, was man für das entsprechende Abzeichen können sollte.

Bronze

  • Sprung vom Beckenrand und anschließend 200m Schwimmen in hoechstens 7 Minuten
  • Kenntnis der Baderegeln

Silber

  • Sprung vom Beckenrand und 400m Schwimmen in höchstens 12 Minuten
  • zweinmal ca. 2m Tieftauchen mit Heraufholen je eines Gegenstandes
  • 10m Streckentauchen
  • 2 Sprünge vom Beckenrand: je ein Sprung kopf- und fusswärts
  • Kenntnis der Baderegeln und Selbstrettung

Gold

  • 1000m Schwimmen in höchstens 24 Minuten (Männer) bzw. 29 Minuten (Frauen)
  • 100m Schwimmen in höchstens 1:50 Minuten (Männer) bzw. 2:00 Minuten (Frauen)
  • 100m Rückenschwimmen, davon 50m mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit
  • 15m Streckentauchen
  • Tieftauchen mit Heraufholen von drei kleinen Tauchringen aus einer Tiefe von etwa 2m innerhalb von 3 Minuten in Höchstens 3 Tauchversuchen
  • Sprung aus 3m Höhe oder 2 Sprünge aus 1m Höhe, davon je ein Sprung kopf- und fusswärts
  • 50m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
  • Nachweis folgender Kenntnisse: Baderegeln, Hilfe bei Bade-,Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung und einfache Fremdrettung)

Noch nicht so klar ist mir jedoch, wie man die Abzeichen erwerben kann. Gibt es Erwachsenenschwimmkurse dafür? Gehe ich einfach zum Bademeister eines Schwimmbades und bitte ihn, mit mir das Ding durchzuziehen? Trete ich einem Verein bei? Vielleicht kann ich das noch in Erfahrung bringen und Nachtragen.

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Mein Schwimmunterricht in der DDR

Schwimmunterricht

Schwimmunterricht gehörte bei mir ab der 3. Klasse zum Stundenplan dazu. Ich bin auf dem Land groß geworden, unsere Gemeinde hatte keine eigene Schwimmhalle. Also fuhren wir zum Schwimmen mit dem Bus in die Schwimmhalle der Kreisstadt. Die Schwimmhalle war klein und verfügte damals nur über ein Becken mit 25 Meter Bahnen. Mittlerweile ist sie saniert und etwas umgebaut worden, ich war seit dem jedoch noch nicht wieder dort.

Wir Kinder wurden in Schwimmer- und Nichtschwimmer eingeteilt. Ich war in der Nichtschwimmer-Gruppe. Ziel war, das Schwimmen zu erlernen, was mit dem Schwimmabzeichen/Urkunde bestätigt wurde. Ich erinnere mich, daß wir uns an den Rand setzen mussten und der Schwimmlehrer uns mit einem beherzten Handschlag begrüßte und dabei ins Wasser zog. Heute funktioniert das anders. Es gab Kinder, die fanden das gar nicht lustig. Es gab Schwimmgürtel für jene, die sich gar nicht über Wasser halten konnten. Ich erinnere mich ausserdem vage an so auf Styrofoam schwimmende Stangen, an denen man sich festhalten konnte. Für das freie Schwimmen jedoch lief der Schwimmlehrer am Rand neben dem Becken her und hier eine Stange auf Armlänge vor uns Schwimmanfänger, an der wir uns im Falle von Schwäche festhalten konnten.

In meiner Zeichenmappe habe ich ein Bild gefunden, daß den Schwimmunterricht gut illustriert. Im März 1987 war ich 9 Jahre alt. Ich bin das Mädchen, was freudestrahlend ganz vorn im Bild von ihrer Schwimmbahn zurückläuft. Ich hatte Spaß am Schwimmen. So ging das: reinspringen, eine Bahn schwimmen (oder so weit man kommt), wieder rauskommen, zurücklaufen und hinten anstellen für die nächste Bahn. Eine Bahn, die vordere, gehörte uns Nichtschwimmern, im restlichen Becken sieht man die Schwimmer ihre Bahnen ziehen (die Bahn war eigentlich durch ein Seil abgegrenzt). Ein Kind trägt einen Schwimmgürtel. Wir trugen Badekappen! Das war Pflicht.

Schwimmabzeichen DDR

Im Laufe des Schuljahres erlernte ich Schwimmen, erreichte die Schwimmstufe G (Grundstufe) und mochte es, im Wasser zu sein. Die Grundstufe sagte aus, daß man 100 Meter Brustschwimmen kann. Der Schwimmunterricht ging nur ein Schuljahr lang. Später trat ich in den Schwimmverein ein und trainierte dort auf der langsamsten Bahn. Ich erreichte trotzdem die anderen Schwimmstufen LS 1-3 (Leistungsstufe 1-3).