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Schwimm-Kunst

Ann at Temescal - © Jane Fisher

Ann at Temescal – © Jane Fisher

Swimmer - © Jane Fisher

Swimmer – © Jane Fisher

Ann Twice - © Jane Fisher

Ann Twice – © Jane Fisher

Full Twist - © Jane Fisher

Full Twist – © Jane Fisher

Pike - © Jane Fisher

Pike – © Jane Fisher

Cudas - © Jane Fisher

Cudas – © Jane Fisher

Es gibt Kunstschwimmen und Schwimmkünste und es gibt Schwimm-Kunst, also Kunst, die Motive aus dem Bereich des Schwimmens zeigt. Kürzlich bin ich auf die US-amerikanische Malerin Jane Fisher gestossen, die eine ganze Reihe von Bildern gemalt hat, die Motive aus dem Bereich des Schwimmens zeigen. Mehr von diesen Bildern kann man z.B. hier und hier auf ihrer Webseite sehen.

 

 

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Der Steinsee

steinsee

abend_steinsee

Nach 8 h Bahnreise kam ich neulich nach Hause mit dem dringenden Bedürfnis, nochmal meine Muskeln zu gebrauchen und mich etwas zu erfrischen. Es war wieder richtig warm geworden, so beschloss ich, schwimmend Abschied vom Sommer zu nehmen. Im Steinsee.
Der Steinsee wird auf der Website des zugehörigen Restaurants als einer der wärmsten Badeseen Bayerns beworben. Er zählt als Geheimtipp für Ausflügler, vorallem Radfahrer. Er liegt in Moosach, östlich von München im Landkreis Ebersberg.

Familienbad
Von der einen Seite erhält man Zugang zum Familienbad. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder ab 6 Jahren 2 Euro. Glaubt man der Beschreibung auf der Website, gibt es eine tolle Strandbar und einen zugehörigen Biergarten. Diese Seite des Steinsees habe ich noch nicht kennengelernt, aber nichts Negatives gehört.

Badestelle
Auf der anderen Seite des Familienbades befindet sich eine frei zugängliche Badestelle. Man erreicht sie, indem man am Reiterhof vorbei ca 800 m einem schmalen Weg durch die angrenzenden Felder folgt. Das sind die beiden einzigen zugänglichen Stellen zum See, der Rest ist Uferschutzzone, die nicht betreten werden darf. Die Badestelle ist sauber, der Zugang zum Wasser flach und gut begehbar. Es gibt einen Steg und genügend Bäume.

Abendschwimmen
Ich nutze meist die Abendstunden zum Schwimmen im Steinsee. Abends treffen sich je nach Uhrzeit und Wochentag entweder Gruppen von jungen Menschen, die noch beisammen sitzen wollen, Radfahrer, die eine Abkühlung suchen oder Spaziergänger, die gezielt zum See laufen. Abends hüpft man auch schnell mal nackt ins Wasser uns dreht seine Runden durch das weiche, sonnenwarme Wasser. Und so war es neulich. Es waren doch noch recht viele Menschen unterwegs, aber alle sind bemüht, sich gegenseitig nicht zu stören. Im See gibt es mehrere Rettungsbojen zum Festhalten und Ausruhen, sodass man von einer Boje zur anderen den ganzen See durchschwimmen könnte. Ich genoss es sehr, meine Bahnen durch das kühle und stellenweise warme Wasser zu ziehen. Vor mit der Sonnenuntergang und hinter mir der aufgehende honiggelbe Vollmond. Über mir jagten Fledermäuse, unter mir schwammen Fische, die ab und zu an die Wasseroberfläche kamen und Blasen hinterliessen. So ein wunderbares Naturschauspiel, und ich mittendrin.

 

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Komponententrennung und Bäderpolitik

Mein Reden. Ein anderes Bäderkonzept muss her. Da traut sich aber in Berlin keiner so recht ran. Anna Sauerbrey hat sich im Tagesspiegel damit befasst.

Ich bin ja grundsätzlich eine Freundin der Komponententrennung, Claudia Keller aus Gründen ebenso. Sie erläutert in einem früher erschienenen Artikel ebenda, warum Kampfschwimmer und badehaubte Omas getrennt gehören. Und ja, manchmal ist Abreißen und Neubauen sicher die bessere Lösung.

Ich für meinen Teil gehe gleich nachgucken, wer und was sich auf den Schwimmerbahnen im Stadtbad Tiergarten so tummelt – es ist nämlich eines der wenigen Hallenbäder, die relativ durchgängig über den Sommer geöffnet waren. Aus dem Stammbad des Freundinnenschwumms gibt’s erst in zwei Wochen wieder was zu lesen. Am Heidelberger Platz in Wilmersdorf ist sonntags erst wieder ab 16. September geöffnet. Gnarf.